Eine Initiative der
Suizidprophylaxe

Suizidprävention ist möglich

Das Problem

Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland nach den offiziellen Statistiken etwa 10.000 Menschen das Leben. Die Anzahl der Suizide in Deutschland ist mehr als doppelt so hoch wie die der Verkehrstoten.

Suizidales Verhalten stellt daher ein großes gesellschaftliches und gesundheitspolitisches Problem dar, nicht nur wegen des individuellen Leides sondern auch wegen der erheblichen Gesundheitskosten.

 

Suizidprävention ist möglich

Die unterschiedliche Suizidproblematik in verschiedenen Ländern und Kulturen sowie zahlreiche Studien zur Suizidprävention zeigen Möglichkeiten der gezielten Beeinflussung der Suizidraten. In verschiedenen nationalen Programmen, regionalen Initiativen und einzelnen Projekten konnte eine deutliche Reduktion der Anzahl der Suizide erreicht werden.

2002 wurde daher mit der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) die Initiative für ein nationales Suizidpräventionsprogramm für Deutschland gestartet.

 

Das Nationale Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro)

In dieser Initiative haben sich bisher mehr als 90 Institutionen, Organisationen und Verbände zusammengeschlossen.

Es beteiligen sich Bundestag, Bundes- und Länderministerien, Kirchen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, Medienverbände, Dach- und Fachgesellschaften des Gesundheitswesens, wissenschaftliche Einrichtungen, Betroffenenorganisationen und an der Suizidprävention Interessierte an der Entwicklung und Durchführung des Programms.

Die Arbeit wird von einem internationalen wissenschaftlichen Beirat und der Weltgesundheitsorganisation WHO begleitet. Verschiedene Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den Problemfeldern Primärprävention, Umwelt, Arbeitsplatz, Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Awareness psychiatrischer Erkrankungen, Kinder und Jugendliche, Alte Menschen, Angehörige, Spezifische Risikogruppen, Spezifische psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen, Akutversorgung, Niedrigschwellige Angebote, Vernetzung, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Recht und geschlechtsspezifischen Fragen.

 

Flyer über das Nationale Suizidpräventionsprogram zum Download ( 279 kb )

 

 

Nach oben